Ruben Faust – Interim-CFO / VP Finance | Deutschland
Senior Finance Exec (u.A. AR-Mandat) mit über 30 Jahren Erfahrung – davon knapp 18 Jahre bei The Coca-Cola Company und seit 2011 als Interim-CFO und VP Finance. Schwerpunkte: Aufbau und Skalierung von Finanzfunktionen, Finanzierungsrunden, ERP- und CRM-Einführungen, M&A und Business Partnering auf Augenhöhe mit CEO, Gesellschaftern und Investoren.
Karriere
Diplom-Kaufmann
Bankbetriebslehre · Wirtschaftsprüfung
Auditor & IT-Systems Auditor
CFO Skandinavien · CFO Frankreich · ERP-Implementation Manager · Commercial Finance Manager & M&A · Manager Plant Controlling
Interim-CFO
&
VP Finance
Stationen im Detail
FAUSTSOLUTIONS, Bonn: Interim-CFO / VP Finance
Über 15 dokumentierte Mandate in Start-ups, Scale-ups und wachstumsstarkem Mittelstand mit 4 bis 100 Mio. € Umsatz, PE-, VC- und inhabergeführt. Darunter 30 Monate bei vialytics (Finanzfunktion von null auf Series-B-Niveau, ARR von 3 auf 15 Mio. €), 36 Monate bei Fairtrade International (Leitung Finanzen bis Legal, globales Cloud-ERP), die ERP-Migration und Sanierungszuarbeit beim Automotive OEM und die Übergabe an den permanenten CFO bei KRÜSS. In Summe: sechs Finanzierungsrunden mit über 100 Mio. €, drei M&A-Prozesse mit über 150 Mio. € Businessvalue, sechs ERP- und CRM-Systeme. Dreifach BVMID TOP INTERIM 2024, 2025 und 2026. Alle Mandate unter Ergebnisse.
Bonsucro, London: Aufsichtsrat und Vorsitz Finance & Risk Committee (pro bono)
Sechs Jahre im Aufsichtsrat der globalen Nachhaltigkeits-NGO für Zuckerrohr. Entwicklung des 5-Jahres-Strategieplans, in der Zeit stiegen die verfügbaren Mittel um 30 % und der Personalbestand verdoppelte sich. Governance-Review und Auswahl neuer Mitglieder des Aufsichtsrats. Steckbrief: Bonsucro.
The Coca-Cola Company: CFO Scandinavia Division
Volle P&L-Verantwortung für die skandinavische Division. Verantwortlich für Volumen-, EBIT-, Working-Capital- und Cash-Flow-Ziele, strategische Planung, Budgetierung und Markensteuerung.
The Coca-Cola Company: CFO France Division
Volle P&L-Verantwortung für die französische Division. M&A inklusive Bewertung, Due Diligence und Post-Merger-Integration, dazu strategischer Einkauf und Steuerung der Markenkommunikation. Aus dieser Zeit stammt das fließende Französisch.
The Coca-Cola Company, Essen und Berlin: Manager Commercial Finance & M&A
Profitabilitätsanalysen, Marken- und Kundencontrolling, Business Cases und Finanzmodellierung, Restrukturierungsprojekte. Die Werkzeuge, mit denen ich heute Rentabilitätsanalysen auf Kunden- und Projektebene baue.
The Coca-Cola Company, Essen und Berlin: ERP-System Implementation Manager
Leitung mehrerer SAP-Implementierungen in den Modulen FI, CO, MM und SD. Die Grundlage für die sechs ERP- und CRM-Einführungen als Interim-CFO, siehe ERP-Einführung im Scale-up.
The Coca-Cola Company, Köln: Manager Controlling
Leitung des Controllings am Produktionsstandort Köln: Planung, Budgetierung, Forecasting und Investitionscontrolling.
Ernst & Young, Düsseldorf: Auditor & IT-Systems Auditor
Jahresabschlussprüfungen in verschiedenen Branchen und IT-Audits. Die Prüferperspektive prägt bis heute, wie ich Abschlüsse und Datenräume baue: so, dass sie einer Prüfung und einer Due Diligence standhalten.
Universität zu Köln: Diplom-Kaufmann
Schwerpunkte Bankbetriebslehre, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung sowie Marketing.
Qualifikationen & Publikation
Rechnungslegung nach HGB, IFRS und US-GAAP; Compliance und Risikomanagement nach SOX; Projekt- und IT-Methoden ITIL, PRINCE2 und agile Verfahren. Co-Autor des Buches „Wirtschaftswende jetzt! – So bringen wir Deutschland wieder auf Wachstumskurs“ (United Interim Wirtschaftsreport 2025; herausgegeben von Dr. Harald Schönfeld, United Interim, 2025; ISBN 978-3-98674-149-5 – Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek, Pressemitteilung) sowie Verfasser von Fachbeiträgen bei DDIM und United Interim, siehe Thought-Leadership. Mitglied der DDIM-Fachgruppe Start-up & Scale-up. Der vollständige Lebenslauf als PDF: Deutsch · Englisch.
Wie ich mit KI-Werkzeugen arbeite
Seit Juli 2026 setze ich KI-Werkzeuge in Mandaten ein, in jedem Fall zuerst an der Datenbasis. Zwei Arbeitsprinzipien gelten dabei ohne Ausnahme. Erstens: Vor der Abgabe prüft ein zweites, getrenntes KI-System die Arbeit kritisch, ohne Kenntnis des Arbeitswegs. Es ist kein Prüfer und ersetzt keinen. Es findet, was der eigene Blick nach vier Wochen im Vorgang nicht mehr sieht.
Zweitens: Jede Zahl trägt sichtbar, wie hart sie ist: belegt, rechnerisch bestätigt, nach Angaben, Annahme, Vorschlag, entschieden, offen. Der Leser eines Berichts sieht bei jeder Zahl, worauf sie steht. Was die Maschine getan hat und was Finanzurteil war, steht bei jedem Ergebnis dabei, ohne Prozentanteile, weil sich das nicht seriös beziffern lässt.
Zwei Fälle aus 2026: Bei PeriGuard wurde eine zehn Monate offene Versteigerung mit rund 240 Losen abgerechnet und einvernehmlich abgeschlossen, samt Wissensdokument mit Chronologie und Fallstricken. Bei einer Konzerntochter mit rund 40 Mio. € Umsatz wurden 11 unverknüpfte Dateien ein Reporting mit Steuerungsblatt, als Prototyp an einem Tag.
Beiden Fällen gemeinsam: Das Lieferobjekt ist eine Dokumentation, die die Abhängigkeit von einer Person aufhebt. Kundendaten verarbeite ich nur auf einer Unternehmensplattform mit Auftragsverarbeitungsvertrag, EU-Hosting und vertraglich ausgeschlossener Trainingsnutzung. Die Leistung im Ganzen: KI-Automation im Finanzbereich; die Position dazu im Ratgeber KI im Finanzbereich.