09 Häufige Fragen

FAQ – Interim-CFO / VP Finance

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Interim Management, Kosten, Ablauf und Einsatz.

Ruben Faust – Interim-CFO / VP Finance

Ein Interim-CFO übernimmt auf Zeit die vollständige Verantwortung für Finance, Controlling, Reporting und Liquiditätssteuerung. Er agiert ab Tag 1 handlungsfähig – ohne Einarbeitungsverlust – und hinterlässt Strukturen, die nach dem Mandat eigenständig funktionieren.

Der CFO trägt die volle strategische Finanzverantwortung auf Geschäftsleitungsebene inklusive Kapitalmarkt, Investoren und Board. Ein VP Finance führt operativ die Finanzorganisation – Accounting, Controlling, Reporting und FP&A – und ist oft die rechte Hand von CFO oder CEO. In Start-ups und Scale-ups verschwimmen die Rollen; häufig deckt eine Person beides ab.

Typische Auslöser: (1) Wachstumsphasen, in denen Strukturen dem Tempo nicht mehr standhalten; (2) Vakanz nach CFO-Abgang; (3) ERP-Einführungen und IT-Transformationen; (4) M&A-Transaktionen, Carve-outs und Post-Merger-Integrationen; (5) fehlende Führungskompetenz im Finanzbereich.

Ein Interim-CFO übernimmt befristet vollständig die CFO-Rolle, meist in Vollzeit. Ein Fractional CFO arbeitet gleichzeitig für mehrere Unternehmen in reduziertem Umfang. Beide bieten Senior-Finanzführung mit voller Flexibilität und ohne die Fixkosten einer Festanstellung – die Wahl hängt vom Umfang des Bedarfs ab.

Ein Berater analysiert, erstellt Empfehlungen und übergibt einen Foliensatz – die Umsetzung bleibt bei Ihnen. Ein Interim-CFO übernimmt operative Linienverantwortung, trifft Entscheidungen, führt das Team und setzt selbst um. Kurz: Der Berater sagt, was zu tun ist – der Interim-CFO tut es und verantwortet das Ergebnis.

Ein Interim-CFO ist die richtige Wahl bei zeitlich begrenztem oder akutem Bedarf: Vakanzüberbrückung, Wachstums- oder Umbruchphasen, Finanzierungsrunde, ERP-Einführung oder Sanierung. Er ist sofort verfügbar, ohne Recruiting-Vorlauf und ohne langfristige Fixkosten. Für die dauerhafte Normalbesetzung ist ein festangestellter CFO sinnvoll – den bereitet der Interim-CFO oft vor und übergibt sauber.

Interim-CFOs rechnen in der Regel über einen Tagessatz ab. Marktüblich liegen erfahrene Interim-CFOs in Deutschland meist zwischen etwa 1.200 und 2.500 € pro Tag – abhängig von Profil, Branche, Komplexität und Mandatsdauer. Entscheidend ist nicht der Tagessatz allein, sondern der Return on Interim Management: Der Wertbeitrag – vermiedene Fehlentscheidungen, gesicherte Finanzierung, bessere Prozesse – übersteigt die Kosten meist deutlich. Ein konkretes Angebot erhalten Sie nach einem kurzen Erstgespräch.

Üblich ist ein Tagessatz auf Basis der tatsächlich geleisteten Tage, meist monatlich abgerechnet. Reisekosten und Spesen werden nach Aufwand oder pauschal vereinbart. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Basis eines Dienstvertrags mit klar definiertem Auftrag, Umfang und Laufzeit – flexibel kündbar und ohne die Fix- und Nebenkosten einer Festanstellung.

Ja – gerade dann. Kleinere Unternehmen und Scale-ups haben selten eine voll ausgebaute Finanzführung, aber dieselben komplexen Anforderungen bei Finanzierung, Reporting und Wachstum. Ein Interim-CFO bringt Senior-Kompetenz genau für die Phase, in der sie gebraucht wird – ohne dauerhafte C-Level-Fixkosten. Über die Laufzeit betrachtet ist das meist deutlich günstiger als eine Fehlbesetzung oder eine verpasste Finanzierungsrunde.

Die meisten Mandate laufen zwischen 6 und 18 Monaten – je nach Aufgabe. Eine Vakanzüberbrückung kann kürzer sein, der Aufbau der Finanzfunktion oder eine ERP-Einführung länger. In den dokumentierten Mandaten von Ruben Faust reicht die Spanne von rund 6 bis 36 Monaten. Der Umfang wird zu Beginn klar definiert und bei Bedarf verlängert.

Interim-Tagessätze auf C-Level bewegen sich rollenübergreifend meist in einer ähnlichen Spanne wie beim Interim-CFO – marktüblich etwa 1.200 bis 2.500 € pro Tag, je nach Seniorität, Branche und Komplexität. FAUSTSOLUTIONS ist auf Interim-CFO- und VP-Finance-Mandate spezialisiert; für andere Rollen wie Interim-CTO oder COO vermitteln wir gern über das Netzwerk.

In der Regel innerhalb von 1–2 Wochen nach Auftragsklärung. Die begrenzte Mandatszeit verlangt Tempo: ab Tag 1 handlungsfähig, schnelle Entscheidungen, sofortiger Mehrwert – kein monatelanger Anlauf.

In vier Schritten: (1) Erstgespräch und Diagnose – Bedarf, Ziele und Dringlichkeit klären; (2) Auftrag mit Umfang, Zielen und Laufzeit; (3) Umsetzung ab Tag 1 – operative Führung, schnelle Wirksamkeit, regelmäßige Abstimmung mit Geschäftsleitung und Board; (4) strukturierte Übergabe an die Nachfolge oder das interne Team, damit die Strukturen bleiben.

Beides – hybrid, passend zum Mandat. In kritischen Phasen und zum Aufbau von Vertrauen und Strukturen ist Präsenz vor Ort wichtig; laufende Steuerung, Reporting und Forecasts funktionieren gut remote. Ruben Faust ist deutschlandweit vor Ort einsetzbar mit Heimatbasis Bonn/NRW; der Remote-Anteil wird projektabhängig vereinbart.

Ziel ist ein Mandat, das sich selbst überflüssig macht. Am Ende stehen belastbare Prozesse, ein eingespieltes Team und eine saubere Übergabe an den festangestellten Nachfolger oder das interne Finance-Team – inklusive Dokumentation. So bleibt der Effekt bestehen, statt mit dem Interim-Manager wieder zu verschwinden.

Besonders wertvoll für Unternehmen mit 4–100 Mio. € Umsatz: Start-ups ab Series A/B, Scale-ups, wachstumsstarker Mittelstand sowie PE- und VC-geführte Portfoliounternehmen. Branchenerfahrung: SaaS, High-Tech, Med-Tech, E-Mobility, Automotive, FMCG und NGO.

Ja, das ist eine Kerndisziplin. Ruben Faust hat sechs Finanzierungsrunden mit über 100 Mio. € begleitet und mehrere Due-Diligence-Prozesse geleitet – von der Investor-Readiness über Financial Modeling, Datenraum und Reporting bis zur Verhandlung. Gerade Series-A/B-Runden profitieren von einem CFO, der die Zahlen und die Investorensprache beherrscht.

Ja. Ruben Faust hat sechs ERP- und CRM-Systeme eingeführt oder migriert – darunter SAP, Oracle NetSuite, DATEV, Salesforce, ABAS und Monitor ERP – im Schnitt in 6–9 Monaten. Als CFO mit Projektleitungserfahrung verbindet er die fachlichen Anforderungen aus Finance und Controlling mit einer realistischen Umsetzungsplanung.

Ja. Zum Leistungsspektrum gehören M&A-Begleitung – Kauf, Verkauf, Post-Merger-Integration –, Carve-outs sowie Restrukturierung und Sanierung inklusive Liquiditätssteuerung und Zuarbeit zu Sanierungsgutachten (IDW S6). Ruben Faust hat drei M&A-Prozesse mit einem Transaktionsvolumen von über 150 Mio. € umgesetzt.

KI-Werkzeuge finden Dubletten, Fehlkontierungen und Abweichungen schneller als jeder Mensch und übernehmen Belegverarbeitung, Abstimmungen und Berichte. Die Regel, was richtig ist, muss jemand setzen, der den Kontenplan versteht. Deshalb arbeite ich in zwei Stufen: erst die Datenbasis, dann die Automation eines Prozesses mit Messgröße vor dem Werkzeug und Übergabe an das eigene Team.

Keine Unternehmensdaten in öffentlichen Chat-Werkzeugen; das zu beenden ist meist der erste Arbeitsschritt. Kundendaten verarbeite ich nur auf einer Unternehmensplattform mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, Hosting in der EU und vertraglich ausgeschlossener Nutzung zum Training. Jede automatisierte Zahl bleibt nach GoBD nachvollziehbar. Wo ein Betriebsrat besteht, wird er vor dem Werkzeug einbezogen.

Ja, nach Bedarf. Wo Vertraulichkeit es verlangt, etwa bei Investorenberichten, M&A oder Gehaltsdaten, laufen Modelle lokal auf eigener Hardware oder in der eigenen Cloud des Kunden. Nichts verlässt das Haus. Das kostet Rechenleistung und Betreuung, und das sage ich vorher. Für die meisten Aufgaben reicht eine Unternehmensplattform mit EU-Hosting und Auftragsverarbeitungsvertrag.

Stellen Sie eine Frage: Wer außer dieser Person kann den Monatsbericht erzeugen, und wo steht der Ablauf schriftlich? In einem Mandat 2026 lag das Wissen, wie der Bericht an die Muttergesellschaft entsteht, in einem einzigen Kopf außerhalb des Unternehmens; eine Beschreibung gab es nicht. Im Prototyp vom September 2026 steht der Monatsablauf in fünf Sätzen auf dem ersten Blatt.

Eine in sich stimmige Rechnung kann falsch sein. Deshalb geht nichts zum Kunden, bevor eine zweite, getrennte Instanz es zerlegt hat. Vor der Abgabe prüft ein zweites, getrenntes KI-System die Arbeit kritisch, ohne Kenntnis des Arbeitswegs. Es ist kein Prüfer und ersetzt keinen. Das Finanzurteil, was richtig ist und was gefordert wird, bleibt bei mir.

Bei PeriGuard war eine Versteigerung mit rund 240 Losen zehn Monate nach dem Zuschlag weder abgerechnet noch verbucht. Aus einem scheinbar unentwirrbaren Datenkonvolut wurde ein durchgängiges, auditierbares Beleg- und Datenpaket, korrekt verbucht, abgestimmt und einvernehmlich abgeschlossen. Die Maschine hat rund 600 Seiten gelesen und jede Zahl mit ihrem Beleg verbunden; was gefordert wird, war Finanzurteil.

Ja. Ruben Faust ist als Interim-CFO und VP Finance deutschlandweit tätig – mit Heimatbasis Bonn/NRW (Köln, Düsseldorf, Rheinland). Einsätze in Frankreich, UK, Niederlande, Belgien, USA, Österreich und der Schweiz auf Anfrage.

Drei Alleinstellungsmerkmale: (1) dreifacher BVMID TOP INTERIM 2024, 2025 und 2026; (2) über 15 dokumentierte Mandate mit nachweisbaren Ergebnissen und über 30 Jahren Finanzerfahrung, davon knapp 18 bei The Coca-Cola Company; (3) Hands-on-Mentalität – kein Berater, der Empfehlungen schreibt und geht, sondern operative Verantwortung ab Tag 1.